Die Sonne blinzelt durch die Palme, das Meer rauscht und ein kühler Drink ist in Greifweite. Perfekt, wenn da nicht die Cremerei wäre. Auch wenn Indianer keinen Schmerz kennen, sollte die Wirkung der Sonnnencreme nicht unterschätzt werden. Ein Sonnenbrand ist nicht nur schmerzhaft, sondern schadet auch der Gesundheit.
Sowohl die UV-A- als auch die UV-B-Strahlen schädigen die Haut. Energiereicher und somit gefährlicher ist die UV-B-Strahlung, besonders in der Mittagszeit. Der Rat zwischen 11.00 und 15.00 Uhr die pralle Sonne zu meiden, ist berechtigt.
Ist die Haut zu lange den intensiven UV-Strahlen ausgesetzt, schädigen diese die Erbsubstanz (DNA). Kann die Zelle den Schaden nicht mehr reparieren, bleibt er. Mögliche Folgen Hautkrebs oder vorzeitige Hautalterung.
Unbedingt zum Einsatz kommen sollte die Creme an Orten, wo die Sonne reflektiert wird, im Wasser, am Sand und im Gebirge. Dabei gilt: Gründlich eincremen. Oft werden Lippen, Nase, Ohr, Kniekehle oder Fuß ausgelassen und schwupps ist der Sonnenbrand da.
Zu Beginn des Urlaubs ist eine Creme mit hohem Lichtschutzfaktor empfehlenswert, danach reicht auch etwas weniger. Wie lange ohne Creme auf der Sonnenliege geaalt werden kann, hängt von der Eigenschutzzeit ab. Für die ungebräunte Haut sollten es jedoch nicht mehr als 30 Minuten sein.
Eine gute Sonnencreme ist dermatologisch getestet, wasserfest und schützt vor UV-A und UV-B-Strahlen. Allergiker sollten lediglich auf Duftstoffe verzichten. Der Schutz wird durch viel Sonnencreme und kräftiges einmassieren nicht erhöht, im Gegenteil. Ideal ist es, sich ca. eine Stunde vorher einzucremen. Inszwischen gibt es auch viele Hersteller, die sich auf die speziellen Bedürfnisse der Männerhaut eingestellt haben.
Folgende Empfehlung geben Hautärzte:
- für ungebräunte, helle Haut ein Lichtschutzfakor ab 15
- normale Haut ein Lichtschutzfakor zwischen 10-15
- dunkle Haut ein Lichtschutzfakor von mindestens 6
Auch bei Wollken, im Schatten oder unter dem Sonnenschirm ist Sonnenschutz wichtig. Trotz wasserfester Creme, sollte alle zwei Stunden nachgecremt werden. Sand, Wasser und Badetuch reiben die Sonnencreme von der Haut ab. Zum Sonnenschutz gehören natürlich auch die Augen, Sonnenbrille also nicht vergessen.
Fakt ist, dass die meisten Hautschäden im Teenagealter entstehen. Es ist also ratsam auch in jungen Jahren nicht an Sonnencreme zu sparen. So gibt es im Alter weniger Falten und Altersflecken und man kann sich das Geld für teure Cremes sparen.
Aber die Sonne steigert unser Wohlbefinden und die wirkt sich positiv auf unsere Psyche aus. Wer sich also schützt, kann den Tag am Meer unbeschwert genießen und neue Kraft tanken.
Bild: pixelio/BirgitH


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